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| Medizinische
und gesund-heitliche Informationen zu Wasserbetten |
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| Allgemeine
Informationen zum gesunden Schlaf |
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| Wasserbetten
Hersteller (Made in Germany) |
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| Schlafberater
"Schlafen lernen" |
(© Copyright
2004/07 R.E.S.T.e.v.)
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Schlaf
ist wie eine Taube auf der Hand; wenn man
nach ihr greift; fliegt sie weg“
(P. Dubois, Arzt, 1795-1871)
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| Gesunder
Schlaf ist wichtig für Leistungsfähigkeit und
Wohlbefinden |
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Fast ein Drittel seines Lebens verbringt der
Mensch im Schlaf. Er benötigt die
regelmäßige Erholung in der Nacht. Nach 48 Stunden
ohne Schlaf erlischt die Konzentrationsfähigkeit selbst
für die einfachsten Dinge. Der gesunde Schlaf ist
Voraussetzung für ein gesundes Leben, denn nur im Schlaf kann
der Mensch Erholung und Regeneration finden.
Für gesunde Menschen ist der richtige Schlaf ein wichtiger
Bestandteil zur Gesunderhaltung, gleichermaßen wichtig wie
Essen und Trinken. Der gesunde Schlaf ist die Energietankstelle
für Körper, Geist und Seele.
Was für Gesunde als elementarer Bestandteil der
Gesunderhaltung gilt, ist für den Kranken umso wichtiger. Da
viele Krankheiten von Schlafstörungen begleitet werden oder
sogar die Ursachen sein können, ist der „richtige
Schlaf“ ein wichtiger Therapiebegleiter.
Dennoch wird dieses lebenswichtige Grundbedürfnis des Menschen
häufig unterschätzt. Schlafstörungen werden
oft nicht ernst genommen und als Bagatellbeschwerden abgetan. Dabei
kann gestörter Schlaf schwere gesundheitliche Folgen haben,
z.B. Herz-Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen, Bluthochdruck, ein
geschwächtes Immunsystem sowie eine verminderte geistige
Leistungsfähigkeit. Zudem ist Übermüdung
eine der Hauptursachen für Unfälle.
Nicht rechtzeitig behandelte Schlafstörungen verursachen im
Jahr zweieinhalb Milliarden Euro Kosten für Behandlungen oder
Frührente. Darüber hinaus entstehen 20 Milliarden
Euro Kosten pro Jahr durch Verkehrsunfälle. Der Grund:
Schlafstörungen. Jeder Zweite verschweigt dem Arzt seine
Schlafstörungen.
Gesunder Schlaf sollte vor allem ruhig und ungestört sein, und
Ihrem Schlaf-Bedürfnis entsprechend ausreichend.
Folglich sollte man darauf achten, regelmäßig
ausreichend Schlaf zu bekommen und sich bei Schlafstörungen in
ärztliche Behandlung zu begeben.
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| Was
Nachts im Körper passiert |
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| Im
Schlaf laufen viele Körperfunktionen anders ab als
im Wachzustand: |
- Die
Herz- und Pulsfrequenz verringert sich auf ungefähr 50
Schläge pro Minute.
- Die
Körpertemperatur sinkt um rund 0,4 Grad Celsius. In den
frühen Morgenstunden ist sie am niedrigsten, bevor sie dann
wieder langsam ansteigt.
- Die
Stoffwechselfunktionen werden heruntergesetzt.
- Die
Muskelspannung lässt im Schlaf deutlich nach und ist
während des Traumschlafs am niedrigsten.
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Bestimmte Hormone wie das Wachstumshormon
werden vor allem in den Tiefschlafphasen ausgeschüttet. Gerade
das Wachstumshormon (Somatotropin) spielt eine entscheidende Rolle bei
der Regeneration unserer Zellen und bei der Bildung neuer
Eiweißstoffe. Gegen Morgen werden beispielsweise die
Sexualhormone aktiviert. Die Reaktion des Körpers auf
äußere Reize ist reduziert, somit reagiert der
Körper im Schlaf viel sensibler auf negative
Einflüsse.
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| Bewegung
im Schlaf |
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Es ist eine weit verbreitete Annahme, dass
der Mensch sich im Schlaf drehen muss. Diese Annahme ist nur bedingt
richtig.
Physiologisch sinnvoll sind nach neueren Erkenntnissen 4- 15 Drehungen
pro Nacht, damit das Herz - Kreislauf - System eine möglichst
optimale Blutzufuhr gewährleisten kann. Darüber
hinaus ist ein Drehen und Wenden im Schlaf nicht notwendig.
Die insbesondere bei zu harten Unterlagen gemessenen bis 80
Drehungen pro Nacht sind daher unnötig.
Ein übermäßig häufiges Drehen
resultiert in der Regel aus einem zu hohen Druck auf den
Körper, der die Durchblutung der entsprechenden
Körperteile einschränkt. Damit eine ausreichende
Nährstoffversorgung gewährleistet wird muss der
Körper seine Lage verändern. Das hilft zwar der
Durchblutung, unterbricht jedoch die jeweilige Schlafphase.
Die optimale Regeneration wird dadurch beeinträchtigt. Alle
physiologischen Regenerationsprozesse laufen darüber hinaus
nicht aktiv beeinflusst, sondern parasympathisch, d.h. automatisch, ab.
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| Schlafstadien |
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Beim Schlaf handelt es sich nicht um einen
Zustand genereller motorischer, sensorischer, vegetativer und
psychischer Ruhe, vielmehr ist der Schlaf teilweise auch ein
höchst aktiver Zustand. Es kommt zum wechselweise Auftreten
verschiedener Phasen und Stadien.
Im Schlaflabor zeigt der Schlaf ein typisches Profil. In einer Nacht
durchläuft der Schläfer bis zu fünf
Schlafzyklen.
Ein Zyklus setzt sich aus Stadien unterschiedlicher Schlaftiefe
zusammen: vom Einschlafstadium I über den leichten Schlaf bis
hin zum Tiefschlaf IV. Nach dem Tiefschlaf laufen die Stadien in der
umgekehrten Reihenfolge ab, bis hin zur ersten Phase des paradoxen
Schlafes (REM-Schlaf). Diese periodisch wiederkehrende Phase ist
gekennzeichnet durch rasche Augenbewegungen (Rapid-Eye-Movements). Mit
der REM-Phase ist der erste Schlafzyklus abgeschlossen.
Ein Schlafzyklus dauert 90 bis 100 Minuten, wobei die Tiefschlafstadien
im Laufe einer Nacht immer kürzer werden, die REM-Phasen
jedoch immer länger. Der REM-Schlaf unterscheidet sich vom
Non-REM-Schlaf (restliche Schlafphasen) nicht nur durch die bereits
erwähnten schnellen Augenbewegungen, sondern auch durch eine
sehr niedrige Muskelspannung, durch einen Anstieg des Blutdrucks sowie
der Herz- und Atemfrequenz. Während des REM Schlafes wird
häufiger und lebhafter geträumt. Neben der
Traumproduktion ist er auch verantwortlich für die Speicherung
von Erlerntem im Kurz- und Langzeitgedächtnis.
Der Grad der Erholung durch den Schlaf ist abhängig vom
ungestörten Ablauf dieser Zyklen sowie einer optimalen
Relation der Schlafphasen zueinander.
Werden z. B. die REM-Phasen durch Gabe von Pharmaka über
längere Zeit unterdrückt, kommt es zu einer
Störung des Allgemeinbefindens. Nach dem Absetzen derartiger
Mittel kann sich ein so genanntes "Rebound-Phänomen"
als Ausdruck des Nachholbedarfes an REM-Schlaf einstellen.
Die Märchen vom "Schlaf vor Mitternacht, der am
gesündesten ist", ist wissenschaftlich nicht haltbar. Nicht
wann wir ins Bett gehen, ist entscheidend, sondern dass wir
regelmäßig zur gleichen Zeit einschlafen. Die
bevorzugte Einschlafzeit soll ein Erwachsenen-Leben lang etwa gleich
bleiben.
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| Schlafdauer |
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Ein für alle Menschen
gültiges Schlafmaß gibt es nicht. Die Frage nach der
Menge an Schlaf pro Nacht kann nur für jeden einzelnen
Menschen individuell beantwortet werden. Sehr wohl gibt es aber einige
Eigenschaften und Besonderheiten des natürlichen
Schlaf-Wach-Rhythmus, die für jeden gelten. Eine grobe Einteilung der Schlafzeiten ergibt:
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- den
Langschläfer mit 9-10 Std.
- den
Mittellangschläfer mit 6-8 Std. und
- den
Kurzschläfer mit 4-5 Std. pro Nacht.
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Die spontane Schlafdauer der meisten
Erwachsenen liegt zwischen sieben und neun Stunden pro Nacht.
Kurzschläfer kommen mit weniger Schlaf aus, im Extremfall
reichen ihnen vier bis fünf Stunden, um sich ausgeruht zu
fühlen. Andere Menschen benötigen wiederum
über zehn Stunden Schlaf. Die Merkmale des Kurz-
Mittel- oder Langschläfers bilden sich zumeist
schon im Kindes- und Jugendalter aus. Sie sind vermutlich erblich
festgelegt und lassen sich durch Training kaum beeinflussen.
All diese Zeitangaben sind natürlich Durchschnittswerte, die
zwischen einzelnen Personen stark schwanken können. Wenn Sie
sich also nach 5 Stunden Schlaf erholt erheben und Ihre Freundin 9
Stunden "an der Matratze horcht", um Erholung zu finden, liegt das
durchaus im normalen Bereich. Schläft jemand allerdings
weniger als 4 oder mehr als 12 Stunden pro Tag, gehen Mediziner von
einer ernst zu nehmenden Schlafstörung aus
Wichtig für den gesunden Schlaf ist, dass jeder
für sich erkennt zu welchem Schlaftypen er gehört.
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| Innerer
Schlafrhythmus |
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Gesunde Menschen zeigen unter zeitgeberfreien
Bedingungen einen, ungefähr einen Tag dauernden inneren
Rhythmus des Schlafens und Wachens und anderer
Körperfunktionen. Zeitgeberfrei
bedeutet, dass während eines solchen Versuchs der
Hell-Dunkel-Wechsel ausgeschlossen wird, keine Informationen
über die Uhrzeit gegeben und soziale Kontakte ausgeschlossen
werden.
Dieser Tag, so haben die Schlafforscher herausgefunden, ist dann jedoch
nicht 24, sondern 25 Stunden lang.
Durch die äußeren Zeitgeber wird diese Innere
Tageslänge jedoch auf 24 Stunden verkürzt, wodurch
das Wachen und Schlafen in relativ fest umschriebene Zeiträume
fällt. Jeder Mensch hat seinen individuellen
Schlaf/Wachrhythmus. Verstellt sich diese "innere Uhr", dann reagiert
unser Körper mit Schlafstörungen.
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| Schlafen,
eine Sache des Alters ? |
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| Das
Schlafbedürfnis verändert sich im Laufe des Alters: |
- Ein
Baby braucht rund 18 Stunden Schlaf pro Tag.
- Ein
10jähriges Kind schläft rund 8 bis 9 Stunden am Tag.
- Ein
Erwachsener dagegen kommt mit 7 bis 8 Stunden Schlaf aus.
- Ein
70jähriger braucht 5 bis 7 Stunden Schlaf. Durch kleine
"Nickerchen" am Tag beträgt bei älteren Menschen die
Gesamtschlafdauer ohnehin etwa 7 Stunden.
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Mit zunehmendem Alter nimmt das
Schlafbedürfnis ab. Babys schlafen fast rund um die Uhr, der
REM-Schlaf macht bei den neuen Erdenbürgern etwa 50 % aus. Bei
Erwachsenen dauert der (Nacht-) Schlaf zwischen 6 und 9 Stunden, die
Tiefschlafphasen sind deutlich kürzer als im Kindesalter. Und
nach dem 50. Lebensjahr sinkt das Schlafbedürfnis bei vielen
Menschen auf unter 6 Stunden.
Dass mit steigendem Alter die Schlafstörungen zunehmen, gilt
heute als Tatsache. Nach dem 65. Lebensjahr klagt fast jeder Zweite
(43%) über die Schwierigkeit einzuschlafen. Allerdings
brauchen ältere und alte Menschen weniger Schlaf als jemals
zuvor in ihrem Leben - viele legen außerdem am Tag ein
kleines Nickerchen ein und füllen so ihr Schlafkonto. Nicht
jeder Klage über "ich kann nicht einschlafen" oder "diese
Nacht habe ich höchstens 5 Stunden geschlafen!" liegen also
wirklich Schlafbeschwerden zu Grunde.
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| Schlafstörungen |
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Rund 60 % der Erwachsenen in den westlichen
Industrieländern leiden unter Schlafstörungen, wobei
nicht nur ältere Menschen, sondern in zunehmendem
Maße auch jüngere davon betroffen sind.
Gründe dafür sind vor allem vermehrter Stress,
Überbelastungen des täglichen Lebens,
Nervosität, unzureichende Konfliktverarbeitung und
Störfaktoren.
Tabukrankheit: nur ein Teil der Personen, welche an
Schlafstörungen leiden, sucht ärztliche Hilfe.
Jeder zweite verschweigt dem Arzt seine Schlafstörungen. Dies
ergab eine Studie der Universitäten Göttingen und
Freiburg(31.01.2000 dpa):
Der Betroffene spricht nicht darüber. Fatal ist auch, dass der
Arzt nicht danach fragt, so Dr. Göran Hajak von der
Psychiatrischen Uniklinik Göttingen zum Thema
Schlafstörungen. Im Schlafmedizinischen Zentrum der
Universität wurden 2500 Patienten und ihre Ärzte
befragt. Jeder dritte Schlafgestörte wird nicht behandelt,
weil überforderte Ärzte keine Zeit haben, die Ursache
für die Erkrankung herauszufinden. Dabei sind
Schlafstörungen Ernst zu nehmen: Viele
Verkehrsunfälle gehen auf Übermüdung
zurück. Mehr als zehn Millionen Deutsche haben nach Angaben
der Deutschen Akademie für Gesundheit und Schlaf
Schlafstörungen. 2,7 Millionen Menschen nehmen
regelmäßig Schlaftabletten.
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| Teufelskreislauf
Schlafstörungen |
- Schlafstörungen
aufgrund von Krankheiten
- Krankheiten
aufgrund von Schlafstörungen
- Viele
greifen dann zu Medikamenten oder Alkohol, was dann neue Risiken in
sich birgt: die Abhängigkeit.
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Einteilung von
Schlafstörungen
Im allgemeinen Sprachgebrauch werden Einschlafschwierigkeiten,
gestörter Schlaf oder Schlaf mit mangelhaftem Erholungseffekt
oft gleichermaßen als Schlaflosigkeit (Insomnie) bezeichnet.
Das Spektrum reicht vom harmlosen Reden im Schlaf über
Schlafwandeln bis hin zur Schlafapnoe *.
Sowohl bei den Hyposomnien als auch bei den Hypersomnien wird zwischen
endogenen * und exogenen * Ursachen unterschieden.
Zu den endogenen Ursachen zählen z. B. Enzephalitis * (als
Folge kann Narkolepsie* auftreten) oder Obstruktionen* der Atemwege
(Schlafapnoe).
Exogene Faktoren sind z. B. Alkohol, Nikotin, Stimulantien,
veränderte oder schlechte Schlafbedingungen.
Im Vordergrund der Beschwerden stehen Ein- und
Durchschlafstörungen, wobei sich vorübergehende
Schlafstörungen, als Reaktion auf emotionale Belastungen,
normalerweise auf 3 Wochen beschränken.
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| Klassifizierung
der Schlafstörungen |
- Insomnie:
Ein- bzw. Durchschlafstörungen
- Hypersomnien:
Störungen mit exzessiver Schläfrigkeit
- Parasomnien:
Somnambulismus (Schlafwandeln),
- Pavor
nocturnus (nächtliche Panikzustände),
- Enuresis
nocturna (nächtliches Einnässen),
andere Dysfunktionen wie Alpträume, Zähneknirschen,
Schlafepilepsien
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Störungen
des Schlaf-Wachrhythmus: "Jet-lag"-Syndrom,
häufiger Schichtwechsel.
Ursachen eines gestörten Schlafs.
Häufig sind exogene Reize wie Lärm oder emotionale
Belastungen, unbewältigte Tagesprobleme oder unzureichende
Konfliktverarbeitung, äußere Störfaktoren
Ursachen von Schlafstörungen. Ständige Angst vor dem
erneuten Wachliegen und krampfhaftes Schlafenwollen führen oft
in einen Teufelskreis.
Organische Erkrankungen wie z. B. Hyperthyreose, chronisch obstruktive
Lungenerkrankungen, urologische Probleme, aber auch Schmerzsyndrome
werden häufig von Schlaflosigkeit begleitet. Derartige
Schlafstörungen müssen entsprechend ihren
Grundkrankheiten behandelt werden.
Die Verwendung von Schlafmitteln sollte in jedem Fall nur auf einen
bestimmten Zeitraum begrenzt sein.
Vor allem bei chronischen Schlafstörungen steht die
Schlafhygiene im Vordergrund. Darunter versteht man das Einhalten
bestimmter Regeln, um einen möglichst störungsfreien
Schlaf zu fördern.
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Ein gestörter
Schlaf kann die Ursache von Krankheiten sein. |
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Exogene Reize, vor allem
äußere Störfaktoren führen nicht
nur zu Schlafstörungen sondern sind sie auch oft die Ursache
von Erkrankungen.
Wer nachts Störfaktoren ausgesetzt ist und schlecht
schläft hat ein erhöhtes Risiko krank zu werden. Die
Regenerationsfähigkeit wird herabgesetzt, was zu einer
Verschlechterung des gesamten Immunsystems führt.
Rückenprobleme verursacht durch Fehlstellungen
während des Schlafens sind ein sehr häufig
auftretendes Problem. Erste Anzeichen hierfür sind
Nackenverspannungen und Verspannungen der Rückenmuskulatur.
Dauerhafte Fehlstellungen beinträchtigen den gesamten
Bewegungsapparat und können zu anhaltenden
Schädigungen führen.
Gesundheitsgefahr durch Elektrosmog. Der menschliche Körper
ist leitfähig, und wenn von Außen zu starke
Störfelder auf ihn einwirken, so werden die Nervenleitungen
und Körperzellen in ihrer Signalübertragung
gestört. Der Empfindlichkeitsgrad einzelner Personen
hingegen ist individuell, und von vielen anderen Faktoren wie
Ernährung, aktueller Gesundheitszustand usw. mit
abhängig. Schädlich ist Elektrosmog auf jeden Fall.
Nur reagiert nicht jeder gleich, gleich schnell und gleich stark
darauf. Oftmals sind Monate oder gar Jahre nötig, um die
Schädigung so groß werden zu lassen, dass sie auch
als solche erkannt wird. Besonders nachts, in der Regenerationsphase
ist auf ein möglichst von Störfeldern
freies Schlafen zu achten. Man kann davon ausgehen, dass man nachts um
ein vielfaches empfindlicher reagiert als am Tage.
Störfaktoren
und Gründe für schlaflose Nächte
Jeder Mensch hat seine individuellen Schlafbedürfnisse. Werden
diese nicht erfüllt, dann reagiert unser Körper mit
Schlafstörungen.
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| Was
meine Verdauung stresst |
- Zu
spätes Abendessen
- Schwerverdauliche
Speisen
- Zuviel
Kaffe und Alkohol
- Zuviel
Nikotin
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| Was
mich aus der Ruhe bringt |
- Probleme,
Sorgen in der Familie, im Beruf
- Stress
und Konfliktsituationen im Alltag
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| Was
meine Gesundheit beeinträchtigt |
- Grippe,
Erkältungen
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Asthma
- Diabetes
- Rheuma
- Depressive
Erkrankungen
- Allergien
- Erkrankungen
der Wirbelsäule oder der Hüfte
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| Was
mich an meiner Schlafumgebung stört |
- Straßenlärm
- Schnarchen
des Partners
- Grelles
Licht, z. B. von der Straßenlaterne
- Zu
kaltes oder zu warmes Schlafzimmer
- Zu
hartes, zu weiches oder ungeeignetes Bett
- Elektrosmog
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| Schlafhygiene |
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Unter dem Begriff Schlafhygiene versteht man
die Zusammensetzung von Regeln, die für Ordnung in dem
komplexen Thema "Schlaf" sorgen. Suchen Sie sich die
Ratschläge heraus, die auf Ihre persönliche,
individuelle Situation passt und beherzigen Sie diese, soweit es geht.
Mit dieser persönlichen Therapie haben Sie bereits den ersten
Schritt auf dem Weg zu einem erholsamen Schlaf getan.
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| Der
gesunde Schlaf beginnt am Tag |
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Tanken Sie tagsüber – vor
allem gleich morgens – möglichst viel Tageslicht. Es
gilt als Taktgeber für unsere innere Uhr, die bei
Schlafstörungen auf diese Weise oft nur wieder richtig
eingestellt werden muss.
Treiben Sie mindestens dreimal wöchentlich Sport.
körperliche Anstrengung verstärkt das
Schlafbedürfnis des Körpers, führt zu
tieferen und längeren Tiefschlafphasen. Es muss kein
Leistungssport sein regelmäßige
Spaziergänge an der frischen Luft kräftigen ebenso
den Körper und helfen richtig zu schlafen.
Wenn Sie der Stress des Tages häufiger nicht
loslässt, sollten Sie eine Entspannungsmethode erlernen
– zum Beispiel autogenes Training oder
Muskelentspannungstechniken.
Machen Sie stets eine ausgedehnte Ruhepause zwischen Alltagsstress und
Zubettgehen. Lesen Sie, machen Sie einen Spaziergang, hören
Sie Musik, Fernsehen ist weniger geeignet.
Versuchen Sie’s auch einmal mit einem Saunabad am Abend. Aber
nicht zu spät. Saunen regt den Kreislauf zunächst an.
Die Entspannung folgt dann ein bis zwei Stunden später.
Führen Sie ein Schlafprotokoll: Wann bin ich gestern
eingeschlafen? Was habe ich tagsüber getan? Usw. Vielleicht
finden Sie so heraus, warum Sie nicht bzw. so schlecht schlafen
können.
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| Rund
ums Essen, Trinken, Inhalieren |
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Nehmen Sie abends keine fetten, schweren
und/oder scharf gewürzten Speisen zu sich. Ist der Magen zu
voll, muss der Körper seine Temperatur erhöhen. Da
die Schlafbereitschaft schon an eine steigende
Temperaturkurve gekoppelt ist, kann es durch Schwitzen zu
Einschlafproblemen kommen.
Auch ein leerer Bauch – zum Beispiel bei strenger
Diät – kann die Ursache für
Schlafstörungen sein. Experimente haben gezeigt, dass
kalorienreduzierte Kost die Temperaturkurve so stark absinken lassen
kann, was das den Schlafrhythmus negativ beeinflusst
Oft ist Schlaflosigkeit eine Folge des Rauchens. Es ist bewiesen, dass
Nikotin, die "innere Uhr" verstellt und damit den Schlafrhythmus
negativ beeinflusst.
Kaffe, Tee und Cola enthalten den Wachmacher Koffein und sollten
deshalb bei Schlafproblemen gemieden werden. Das gilt jedoch nicht
für jeden. Bei machen Menschen hat Koffein paradoxerweise eine
einschläfernde Wirkung.
Ein Glas Bier oder Wein am Abend geht in Ordnung. Ein
größeres Quantum allerdings überfordert den
Stoffwechsel und führt zu frühzeitigem Erwachen.
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| Großmutters
Geheimrezepte |
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Trinken Sie vor dem Zubettgehen ein Glas
warme Milch mit Honig. Das beruhigt die Magennerven und mit ihnen das
vegetative Nervensystem.
Wasser – kaltes und warmes – fördert den
Schlaf. Abends ein warmes Vollbad, kalte Armbäder (zehn bis
dreißig Sekunden) oder auch ein kalter Fußwickel
haben schon so manches Einschlafproblem beseitigt.
Direkt aus dem Kräutergarten: Tee, der beruhigt und den Schlaf
fördert: aus Baldrian, Hopfen, Melisse und Passionsblumen.
Auch Lavendelduft wirkt schlaffördernd: getrocknete
Lavendelblüten in einem kleinen Beutel neben das Kopfkissen
legen. Einfacher ist es, ein paar Tropfen Lavendelöl auf das
Kissen zu träufeln.
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| Das
Schlafzimmer die Oase der Ruhe |
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Dieser Raum ist der (zeitlich) meistgenutzte
und zu gleich das wohnliche Stiefkind. Natürlich reichen ein
Bett und ein Kleiderschrank aus um ein Schlafzimmer einzurichten
- aber um sich wohl zu fühlen gehört doch
mehr, oder?
Das Schlafzimmer sollte der Raum sein, in dem sie sich
Wohlfühlen und ihn gern betreten, wer gern ins Bett/ins
Schlafzimmer geht und sich dort wohl fühlt schläft
auch gut.
Dekorieren sie Ihr Schlafzimmer so, dass sie es schön finden.
Achten sie darauf, dass sich keine unnötigen
Störfaktoren* in ihrem Schlafzimmer befinden.
In kühlen Räumen mit viel frischer Luft
schläft sich’s am besten. Die optimale
Schlaftemperatur beträgt etwa 16 Grad Celsius. Deshalb vor dem
Zubettgehen gründlich lüften.
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| Wie
man sich bettet ... |
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Eine entscheidende und wichtige Rolle
für den gesunden Schlaf spielt das richtige Bett. Eine zu
harte oder zu weiche Matratze führt zu Fehlstellungen und
überhöhten Auflagedruck, was zunächst dazu
führt das wir uns zu häufig drehen und damit wichtige
Schlafphasen unterbrochen werden.
Fehlstellungen während des Schlafens führen aber auch
zu Muskelverspannungen bis hin zu Wirbelverschiebungen.
Überhöhter Auflagedruck verhindert außerdem
den Regenerationsprozess der Bandscheiben. Durch eine
falsche/ungeeignete Matratze kann man sich sprichwörtlich
“den Rücken schmerzhaft kaputt schlafen“
Wichtig ist, eine Matratze muss sich ihrem Körper anpassen und
gleichzeitig die Wirbelsäule abstützen, hierbei
spielen sowohl Größe und Gewicht, aber auch die Form
des Körpers und der Wirbelsäule eine erhebliche
Rolle. Weiterhin ist eine Berücksichtigung eventueller
Krankheiten (Bandscheibenvorfall, Rheuma, Bechterew usw.) enorm
wichtig. Genau genommen hat jeder Mensch andere
Liegbedürfnisse, so dass die Anforderungen an ein gesundes
Bett auch bei jedem Menschen anders sind. Da sich die individuellen
Anforderungen sowohl bei Kranken als auch bei Gesunden jederzeit
ändern können, muss ein Liegesystem so konzipiert
sein, dass es sich ohne großen Aufwand, entsprechend den
Bedürfnissen des Menschen, jederzeit neu anpassen
kann.
Ihr Kopfkissen darf nicht zu dick sein und soll die
Halswirbelsäule optimal stützen.
Der Fachhandel bietet spezielle Nackenkissen an, die oberhalb der
Schulter zwischen Kopf und Matratze für Halt sorgen.
Insbesondere wenn Sie im Schulter- und Nackenbereich Schmerzen haben
und dort stets unter Verspannungen leiden, wirkt das richtige Kissen
mitunter Wunder. Wichtig ist jedoch das richtige Zusammenwirken
zwischen Kopfkissen und Matratze, das beste und teuerste Kopfkissen
verliert in Verbindung mit der falschen Matratze seine Wirkung.
Das richtige Oberbett: es muss atmungsaktiv sein und für ein
angenehmes Schlafklima sorgen. Feder- und Daunendecken sind
oft nicht klimatisierend was zu übermäßigen
Schwitzen führen kann und zudem für Allergiker
ungeeignet (Hausstaubmilben).
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Wenn es dunkel wird |
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Gehen Sie, wenn möglich, immer zur
selben Zeit schlafen, und stehen Sie zur selben Zeit auf –
auch am Wochenende. So kann sich Ihr biologischer Rhythmus wieder
einstellen, und Sie verpassen nicht Ihr "Schlaffenster". Denn das
nächste öffnet sich erst in 90 Minuten wieder.
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Schaffen Sie
sich ein "Einschlafritual". Beispiel: Vor dem Zubettgehen die
Nachtcreme auftragen, die Haare bürsten oder
ähnliches.
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Im Bett am
besten nicht essen, lesen oder fernsehen. Es soll nämlich ein
Reflex im Körper ausgelöst werden: Ins Bett gehen =
schlafen.
-
Versuchen Sie
einmal, im Dunkeln die Augen bewusst offen zu halten. Sie werden
feststellen, dass Sie bald eine bleierne Müdigkeit
überfällt.
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Mit dem
Partner kuscheln im wohlig warmen Bett ist durchaus ein
bewährtes Einschlafmittel.
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Nervt das
Schnarchen oder das Husten des Partners, wechseln Sie das Schlafzimmer.
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Wenn das
Einschlafen einfach nicht gelingen will, stehen Sie spätestens
nach 20 Minuten wieder auf. Lesen Sie zum Beispiel, oder gehen Sie zum
Luftschnappen kurz auf den Balkon oder in den Garten. Sie wissen ja,
das nächste Schlaffenster öffnet sich in 90 Minuten.
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| Und
wenn alles nicht hilft: |
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Bei
ernsthaften, anhaltenden Schlafstörungen empfiehlt es
sich, einen Arzt aufzusuchen. Von der Eigenbehandlung - insbesondere
mit Schlafmitteln - wird dringend abgeraten.
Schlafberatung und Schlafplatzanalyse durch den Schlafberater.
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Angebote unserer
Fachhandelsmitglieder:
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Shop Angebote
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