Interessengemeinschaft Wasserbetten Nürnberg
 
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häufige Fragen zum Wasserbett (FAQ)
 
Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zum Wasserbett [geordnet nach Stichwörtern].

Welche Bauarten gibt es ?
Wie wird die Wasserbett-Heizung angebracht ?
Welches Material hat eine Wassermatratze ?
Was bedeuten die Beruhigungsstufen ?
Uno & Dualsystem - Wo liegt der Unterschied ?
Wie schwierig ist der Aufbau & Montage ?
Wir groß ist die Wasserfüllmenge ?
Welchen Stromverbrauch benötigt die Heizung ?
Wie lange ist die Lebensdauer ?
Welche Qualitätssiegel gibt es ?
Welche Pflege braucht ein Wasserbett ?
Kann ich seekrank werden ?
Stört mich die Wellenbewegung ?
Kann ich einen Stromschlag bekommen ?
Macht das Wasserbett Geräusche?
Wieviel wiegt ein Wasserbett ?
 
 

 
Die Inhalte der FAQ beziehen sich auf Angaben renommierter deutscher Markenhersteller und Produkte. Wegen der möglichen qualitativen Abweichung von Fremdherstellern (insbesonders ausländischer Produktionen - welche nicht der deutschen Norm entsprechen) muss eine Haftung leider ausgeschlossen werden.
 
 
Hardside-Wasserbett >> zurück zum Anfang

Im Ursprung war das Wasserbett ein klassisches "Hardside" Wasserbett. Eine bis zu 22 cm hohe Wassermatratze wird beim Hardside direkt in eine stabile Holzrahmung gelegt um ihr den benötigten seitlichen Halt zu geben. Die gesamte Konstrujtion liegt zudem auf einer Bodenplatte auf. Für eine gleichmässige und grossflächige Bodenlast sorgen Gewichtsverteiler. Für eine zusätzliche Sicherheit befindet sich eine Sicherheitsfolie zwischen der Wassermatratze und der Holzrahmung. Bei einer unerwarteten Beschädigung der Matratze verhindert diese das Austreten von Wasser. Hardside Wasserbetten haben keine Sitzkanten, was das Ein- / bzw. Aussteigen als etwas gewöhnungsbedürftig gestaltet.

Softside-Wasserbett
Die heute gebräuchlichste und beliebteste Art eines Wasserbettes ist ein "Softside"-Wasserbett. Die seitliche Umrandung durch einen stabilen Schaumrahmen dient als Sitzkante. Es lässt sich wahlweise freistehende aufbauen (da es keinen Bettrahmen benötigt) oder alternativ in bestehende Bettrahmen integrieren.

Schlauch-Wassermatratzen
Die einfachste Form ist eine Schlauch-Wassermatratze, die jedoch nicht alle Vorzüge eines Wasserbettes beinhaltet. Die "Schlauchwassermatratze" besteht aus mehreren nebeneinander liegenden, schmalen Wasserschläuchen. Die einzelnen Schläuche sind im Regelfall in zwei Schaumstoffauflagen gebettet. Der Vorteil ist die relativ geringe, benötigte Wassermenge. Schlauchwassermatratzen können ganz einfach auf einen normalen Lattenrost gelegt werden. Sie sind eine echte Alternative zur konventionellen Matratze.
 
 
Wasserbetten Heizung >> zurück zum Anfang

Die Wasserbett Heizung wird auf die Bodenplatte unter die Sicherheitsfolie gelegt. Um Energie einzusparen befindet sich bei einigen Wasserbettmodellen unter dem Heizsystem noch eine zusätzliche Isolationsfolie. Bei Beschädigungen der Wassermatratze fängt die Sicherheitsfolie (über der Heizung liegend) eventuell auslaufendes Wasser auf.
 
 
Die Wassermatratze >> zurück zum Anfang

Hochwertige Matratzenhüllen sind in der Regel aus 0,6 mm starkem und zugleich sehr anschmiegsamen Spezialvinyl. Die Anspruch an das Matratzenvinyl ist ein optimales Verhältnis von Materialdicke und Elastizität herzustellen. Der mechanische Druck auf die Schweißnähte wird verhindert, wenn sich diese an der Unterseite der Matratzenhülle befinden - aufliegend auf der Bodenplatte.
 
 
Beruhigungsstufen >> zurück zum Anfang

Die ersten Wasserbetten waren "Freeflow"-Systeme. Es wurde eine glattes Matratzenvinyl eingesetzt und einfach mit Wasser gefüllt. Die Dämpfung einer Wassermatratze (Wasserbewegung) wird heute durch verschiedene Methoden gelöst:

Im Inneren der Matratze liegen Schaumzylinder oder Vliesmatten. Diese dämpfen die Wasserbewegung in unterschiedlichen Strärken - angefangen bei leicht, über stark oder extra strak beruhigt. Vliesberuhigte Matratzen zählen zu den ältesten Entwicklungen und sind am weitesten verbreitetet. Für sehr starke Beruhigungen setzt sich die Methode der Schaumzylinder immer mehr durch und bietet den Vorteil des erleichterten Ein- / bzw. Aussteigens vom Wasserbett.

Die Beruhigungsstufen stehen zwischen F0 (unberuhigt, das Wasser bewegt sich 7-10 Sek.) und F10 (sehr stark beruhigt, 0 Sek.) zur Verfügung. Wasserbettpuristen bevorzugen jedoch weiterhin gerne das so genannte "freie Schweben" im unberuhigten Freeflow-System.
 
 
Uno & Dual System >> zurück zum Anfang

Wassermatratzen gibt es einteilig (Uno-System) uoder zweiteilig (Dual-System). Im Dualsystem befinden sich zwei voneinander getrennte Wassermatratzen in einer Schaumstoffumrahmung. Der Vorteil sind zwei unterschiewdlich einstellbare Heizungen für die Temperaturwahl und die jeweils individuelle Beruhigungsstufe. Das Dual-Wasserbett ist besonders empfehlenswert für Doppelbetten.
 
 
Installation & Aufbau >> zurück zum Anfang

Die Installation und der Aufbau vom Wasserbett sollte ein Fachmann übernehmen. Er verfügt über das entsprechend, benötigte Werkzeug wie beispielsweise ein sauberer, keimfreier Wasserschlauch zur Befüllung. Somit stellen Sie sicher, dass alles fachgerecht montiert wird und genau die richtige für Ihr Körpervolumen benötigte Wassermenge eingefüllt wird. Die Aufbau vom Wasserbett nimmt etwa zwei Stunden in Anspruch. Die Befüllung der Matratze mit Wasser dauert dabei am längsten. Die tatsächlich benötigte Zeit ist somit überwiegend vom Wasserdruck in Ihrer Wohnung abhängig.
 
 
Füllmenge >> zurück zum Anfang

Die Wasserfüllmenge ist abhängig vom Körpervolumen / Gewicht und bestimmt den Komfort und die Funktion vom Wasserbett für eine richtige Liegeposition. Die Füllmenge unterscheidet sich nach Größe des Wasserkerns, dem Körpergewichtes und nach dem individuellen Liegegefühl. Zu wenig Wasser führt eventuell zur Muskelspannung im Lendenbereich, zu viel Wasser hingegen zur Nackenverspannung. Bereits schon kleine Mengen können den Liegekomfort verändern, daher entnehmen / bzw. führen Sie Wasser nur in Schritten von 1 - 2 Litern zu.
 
 
Gewicht & Bodenbelastung >> zurück zum Anfang

Das Gewicht eines Wasserbetts in der Größe 200 cm x 200 cm liegt inkl. von 2 Personen bei ca. 800 kg und wird verteilt auf der Grundfläche des Unterbaus von ca. 3 m². Normalerweise bereitet das Gesamtgewicht keiner Deckenkonstruktion Probleme, da es durch eine sehr gleichmäßige Gewichtsverteilung von ca. 220 kg pro Quadratmeter aufliegt.
 
 
Heizungkosten >> zurück zum Anfang

Die wohltuende und entspannende Wärme ist wohl die meistgeschätzte Eigenschaften vom Wasserbett. Ein Heizungssystem besteht aus einer Heizungsmatte oder einem keramischen Heizelement mit einem einstellbaren Thermostat. Heizungsmatten werden unter die Sicherheitsfolie / bzw. Matratze gelegt und sind mit einem Wärmesensor ausgestattet. Bewährte Heizungssysteme sind TÜV-geprüft mit GS-Zertifikat versehen. Zur Sicherheit sollten sie mit Überlastungsschutz und Überhitzungsschutz ausgestattet sein. Die Temperaturwahl sollte generell nicht unter 26°C und im Winter bei 28°C bis 30°C liegen. Wer sein Heizsystem nachts lieber abschalten möchte, kann ohne Probleme den Stecker ziehen oder eine Zeitschaltuhr verwenden, die im Idealfall bereits eingebaut ist. Im Durchschnitt liegt der Stromverbrauch bei ca. € 4,00 EUR bis € 5,00 pro Bett im Monat.
 
 
Lebensdauer und Haltbarkeit >> zurück zum Anfang

Je nach Pflege und Qualität beläuft sich die Lebensdauer vom Markenwasserbett auf bis zu 15 Jahre und sogar noch darüber. Das Wasser selbst unterliegt keinen Ermüdungserscheinungen. Der Komfort und die hervorragenden Eigenschaften einer Wassermatratze bleiben über Jahre hin unverändert - ganz im Gegensatz zu konventionellen Matratzen. Mit bereits geringem Aufwand / Pflege schlafen Sie auf dem Wasserbett auch nach Jahren immer noch wie am ersten Tag. Betrachtet man die lange Nutzungsdauer, dann zählt das Wasserbett wohl zu den günstigsten Schlafsystemen.
 
 
Die Qualitätssiegel >> zurück zum Anfang

Ein Wasserbett sollte TÜV- zertifiziert und schadstoffzertifiziert sein. Der TÜV bietet wohl die drei wichtigsten Zertifikate an:
  • GS für geprüfte Sicherheit
  • ToxProof für die strengste Schadstoffbemessungsgrundlage des Wasserbettes
  • Dauerhaftigkeitszertifizierung
Mit diesen Qualitätssiegeln, die z. Bsp. bei BluTimes-Wasserbetten selbstverständlich vorhanden sind, können Sie sicher sein, dass Sie auch nach vielen Jahren noch Freude an Ihrem Wasserbett haben werden.
 
 
Wasserbetten Pflege >> zurück zum Anfang

Wasserbetten brauchen keine aufwendige oder große Pflege. Als Behandlung sollte lediglich dem Wasser im regelmäßigem Abstand (meist 12 Monate) ein Wasser-Konditionierer zugegeben werden. Der Wasserkonditionierer hält das Wasser in der Matratze frisch und pflegt das Matratzenvinyl von innen, damit dieses flexibel bleibt und nicht versprödet - Dies verlängert die Lebenserwartung. Eine regelmäßige äußerliche Pflege des Matratzenvinyls trägt zudem zu einer langen Lebensdauer Ihrer Wassermatratze bei.
 
 
Seekrankheit >> zurück zum Anfang

Uns ist bislang kein einziger Fall von Seekrankheit bekannt, die beim Schlaf auf dem Wasserbett aufgetreten ist. Daher dürfte aus medizinischer Sicht dies ausgeschlossen werden. Das Wasser gerät nur dann in Bewegung, wenn man sich selbst im Bett bewegt. Die ausgelöste Bewegung des Wassers wird unmittelbar von der Beruhigung gedämpft. Die Bewegungsfrequenz in einem Wasserbett wird durch den kaum noch spürbaren Auflagedruck um ein Vielfaches verringert.
 
 
störende Wellenbewegung >> zurück zum Anfang

Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass Ihr Partner gestört wird, wenn Sie sich ins Bett legen, es sei denn, Sie springen wirklich mit Anlauf hinein. In einem solchen Fall aber würden Sie sicherlich auch Ihren auf einer herkömmlichen Matratze liegenden Partner wecken. Grundsätzlich gilt: Je stärker die Stabilisierung Ihres Wasserbettes, desto geringer ist die Übertragung der entstehenden Bewegung. In einem ausreichend stabilisierten Wasserbett werden Ihre Bewegungen auf die Partnermatratze nicht übertragen.
 
 
Stromschlag >> zurück zum Anfang

Der Stromschlag in einem Wasserbett ist bei GS / TÜV geprüften Heizungen normalerweise nicht möglich. Zudem ist das gesamte System einer Wasserbettheizung geerdet. Die Heizung selbst ist wasserdicht verarbeitet und zusätzlich durch Schutzwanne plus Wassermatratze zweifach vom Wasser abgetrennt. Wasser und Strom sind somit dreifach voneinander getrennt. Neuere Heizsysteme sind zum Teil noch durch neuwertige Materialien und Sicherungen geschützt. Wählen Sie am besten ein europäisches Heizungselement, weil es für 220 Volt entworfen ist und keine Adaption der amerikanischen 110 Volt benötigt. Die meisten Heizungselemente werden von den verschiedenen europäischen Sicherheitsinstituten (VDE, TÜV, KEMA, BENOR) getestet und sind sehr sicher.
 
 
Wassergeräusche >> zurück zum Anfang

Gute Markenwasserbetten machen erfreulicherweise keine oder nur kaum Geräusche. Nach Aufbau des Wasserbettsystems wird die verbleibende Luft in der Wassermatratze mittels einer Entlüfterpumpe entfernt. Die Entlüftung sollte nach dem Aufbau noch 2-3 Mal wiederholt werden. Die regelmässige Zugabe von Wasserkonditionierern hält das Wasser frisch und verhindert die Algenbildung im Wasser, welche hauptverantwortlich wären für eine erneute Sauerstoffbildung.
 
 
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© Jürgen Almosdörfer